1. Anpassung an komplexe Werkstücke und Erweiterung des Schweißbereichs
Bei großen oder komplexen Werkstücken wie dicken Stahlblechrahmen und Baumaschinenschaufeln dreht und verschiebt der Positionierer das Werkstück und ermöglicht dem Roboter so das Erreichen von Schweißnähten an schwer zugänglichen Stellen wie Innenseiten und Ecken. In Kombination mit Robotern mit größerer Reichweite, wie dem MA1400, ermöglicht er das „Einspannen und Schweißen in voller Position“ für besonders lange oder schwere Werkstücke und reduziert so Positionierfehler.
2. Manuelle Eingriffe reduzieren, Effizienz steigern und Sicherheit gewährleisten
Häufige manuelle Justierungen des Werkstücks sind nicht erforderlich, was eine automatische Positionierung und kontinuierliches Schweißen ermöglicht und die Schweißeffizienz in der Serienfertigung um 30–50 % steigert. Der Positionierer arbeitet mit Sicherheitsbarrieren zusammen, um den Kontakt von Personen mit den Hochtemperaturschweißnähten und dem Lichtbogen zu verhindern. Dadurch werden Sicherheitsrisiken reduziert und Eingriffe des Bedieners in die Schweißqualität minimiert.
3. Anpassung an verschiedene Szenarien, Verbesserung der flexiblen Produktion
Yaskawa-Roboter unterstützen die Schweißverfahren WIG, MIG und MAG und können mit Servo- oder Hydraulikpositionierern kombiniert werden. Beim Schweißen von Aluminium oder Edelstahl rotiert der Positionierer gleichmäßig und langsam, während der Roboter in Echtzeit nachjustiert und so thermische Verformungen reduziert. Beim Wechsel des Werkstücktyps passt der Positionierer die Vorrichtung schnell an, und der Roboter kann das Programm zur Anpassung aufrufen, ohne dass umfangreiche Anpassungen an der Arbeitsstation erforderlich sind.